Nezavisna Država Hrvatska

Unabhängiger Staat Kroatien - Independent State of Croatia

État indépendant de Croatie - Stato Indipendente di Croazia - Estado Independiente de Croacia


Filatelija Nezavisne Države Hrvatske 1934 - 1994 : Prodaja, razmjena, odkup od kolekcionara za kolekcionare.

Briefmarkenkunde des Unabhängigen Staates Kroatien 1934 - 1994 : Tausch, Verkauf, Ankauf von Sammler an Sammler.

 

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Zuschlagsmarken

 

Kroatische Philatelistische Gesellschaften

 

Kroatische Währung Kuna und Banica als Münzen und Banknoten

 

Informationen zum Unabhängigen Staat Kroatien und der Geschichte Kroatiens

 

Zensurstempel :

 

Mit den vorläufigen deutschen Regelungen vom 12. April 1941 über die Aufteilung des Königreiches Jugoslawien u.A. vorgesehen, dass Kroatien innerhalb der nationalen Grenzen einen selbständigen Staat bilden sollte.

Kroatien hatte sich aber bereits selbst am 10. April 1941 zum “Unabhängigen Staat Kroatien” erklärt. Am 19. Juni 1941 wurde eine Mitteilung herausgegeben, dass bereits alle Post-, Telegraphen- und Telefonämter auf dem Gebiet Kroatiens ihren normalen Verkehr wieder aufgenommen haben.

Auf Grund der Kapitulationsurkunde vom 17. April 1941 wurden von Kroatien vom Königreich Jugoslawien alle Postdienststellen und zwar alle staatlichen Ämter, Klassenpostämter, Hilfspostämter und Saisonpostämter - insgesamt 946 Postämter - übernommen.

In den Gründungsverträgen für Kroatien vom 21. und 22. April 1941 wurde zwischen Deutschland, Italien und Kroatien festgelegt, dass das Staatsgebiet Kroatiens in zwei Interessenzonen aufgeteilt würde, eine deutsche und eine italienische Interessenzone. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich eine Demarkationslinie festgelegt.

Nördlich der Demarkationslinie hatte Deutschland die Kontrolle über die wichtigsten Zentren und Kommunikationswege. Die Italiener hatten den Teil, der ihnen zugesprochen worden war, wieder in zwei Zonen (eigentlich handelte es sich aber um drei Zonen, da die von Italien annektierten Küstenlande eine “1. Zone” bildeten) aufgeteilt. Die 2. Zone erstreckte sich vom annektierten Gorski Kotar, dem kroatischen Küstenland und Dalmatien bis zu einer Linie, die in der Richtung Vinica - Plitvicki Leskovac - Pljesevica - Sator - Velika Golija - Prenj verlief; während die 3. Zone das Gebiet zwischen der 2. Zone und der Demarkationslinie ausmachte.

Mit dem Gesetz vom 10. Juni 1941 wurde die Verwaltungsstruktur des Unabhängigen Staates Kroatien geregelt und wurde verwaltungsmässig in :

22 Velike Zupe (Groß-Gespannschaften)
141 Srez (Bezirke)
31 Territorijane Jedinice (Territorial-Bezirke)

aufgegliedert.

Es gab einige Gebiete, bei denen die Grenzfragen zunächst ungeklärt blieben und bei denen es nur vorläufige Grenzziehungen mit der Vereinbarung späteren Konkurrenten gab. Es handelte sich um das Gebiet um die Stadt Zemun und deren weitere Umgebung. Dieses Gebiet wurde als Kondominium von Kroatien und Serbien gemeinsam verwaltet und ist am 10. Oktober endgültig an den Unabhängigen Staat Kroatien übergeben worden.

Die Ortschaften Dobrun bei Visegrad und Duga Poljana bei Sjenice gehörten ab dem 22. Januar 1942 nicht mehr zu Serbien, da sie im Zuge der Grenzkorrekturen dem Staate Kroatien zugeschlagen worden waren.

Mit der Kapitulation Italiens, die am 8. September 1943 bekannt gegeben wurde, fielen dann auch alle von Italien annektierten Gebiete an den Unabhängigen Staat Kroatien zurück.

Auf Grund eines Gesetzes vom 20. Juni 1944 wurde die Großgespannschaft Dubrava errichtet, die auch die Bucht von Kotor mit dem Ort Sutomore beinhaltete, Gebiete also, die nach der Kapitulation Italiens zunächst von den Deutschen kontrolliert worden waren.



1. Die Einrichtung der Zensur durch die verschiedenen Behörden.

Mit der Wiederaufnahme der Arbeit der PTT auf dem Gebiet des Unabhängigen Staat Kroatien am 19.4.1941 haben auch alle Postämter ihre Arbeit wieder aufgenommen und im Sinne der Vorschriften, die die Postabteilung des Ministeriums für Verkehr in Zagreb erlassen hatte,gearbeitet. Der Postverkehr war anfangs nur auf den Inlandsverkehr beschränkt. In den Vorschriften der PTT wird u.A. ausgeführt, dass alle Postsendungen einer Kontrolle oder Zensur zu unterziehen sind, wenn dies von den zuständigen Behörden verlangt wird. Gleichzeitig mit dieser Zensuranordnung wurde jeglicher Postverkehr mit Serbien, Slowenien, der Vojwodina, Mazedonien und Montenegro verboten.

So teilte die Postdirektion Zagreb mit dem Rundschreiben Nr. 9 vom 8.8.1941 den Postämtern ihres Bezirkes mit, dass jeglicher Postverkehr mit Serbien untersagt ist und dass bei der Entdeckung von Zuwiederhandlungen die verantwortliche Person vor ein Kriegsgericht gestellt werde.

Das Ministerium für Verkehr und öffentliche Angelegenheiten - Abteilung PTT - hatte am 22.8.1941 das Rundschreiben Nr. 12 mit einer “10 Punkte-Anweisung” herausgegeben. In dieser Anweisung entstand u.A., dass die Post am Tage ihres Einganges zu zensieren sei und die Dienststellenleiter die Zensoren entsprechend zu unterrichten hätten.

Neben Anweisungen darüber, wie mit vorgefundenen Geldscheinen bzw. Wertsachen umzugehen war, wurde noch gesagt, dass Auslandspost, die bereits von einer deutschen Zensurstelle geprüft worden war, nicht erneut von einer Ustascha-Zensurstelle zu prüfen sei.

Mit dem Rundschreiben Nr. 13 vom 30.8.1941 teilte das Verkehrsministerium, Abteilung PTT, dann dem gleichen Adressantenkreis folgendes mit :

“Die PTT-Abteilung ist darüber unterrichtet worden, dass mit dem heutigen Tage die Zensur bei den einzelnen Postämtern beendet wird. Mit dem heutigen Tage ist die Zensur vollständig in die Hände des Ustascha-Aufsichtsdienstes “UNSA” (vergleichbar mit dem Reichssicherheitshauptamt) übergegangen. Die Postämter haben dementsprechend dem Ustascha-Aufsichtsdienst auf Verlangen alle Postsendungen auszuhändigen, damit sie einer geheimen Zensur zugeführt werden können.”

Über diese neuen Zensurbestimmungen hat dann z.B. die PTT Banja Luka auch die Polizeidienststellen in ihrem Geschäftsbereich mit dem Schreiben vom 6.11.1941 informiert.

Der Leiter des Ustascha-Aufsichtsdienstes, Eugen Kvaternik, erteilte in diesem Zusammenhang in verschiedenen Rundschreiben folgende Weisungen :

“Umgehend sind alle Gebietsbehörden davon zu unterichten, dass
- alle von den Großgespannschaften eingerichteten Zensurstellen,
- alle von den Ustascha-Lagern eingerichteten Zensurstellen,
- alle sonstigen, von dritter Seite eingerichteten, Zensurstellen
sofort aufzulösen sind.”

Diese Anweisung ist z.B. der Bezirksverwaltung von Hum per Telegramm vom 7.9.1941 mitgeteilt worden.

Ebenfalls per Telegramm, datiert vom 8.9.1941, ist die Großgespannschaft Vrhbosne und alle Bezirksbehörden und sonstige Dienststellen dieses Gebietes unterrichtet worden. Die Bezirksverwaltung von Bosnisch Kostajnica beispielsweise ist am 11.9.1941 von den neuen Bestimmungen unterrichtet worden und teilte nun ihrerseits diese neuen Vorschriften dem Leiter des Postamtes Bosnisch Kostajnica am 12.9.1941 mit.



2. Zensur durch den Ustascha-Aufsichtsdienst.

Von der Änderung der Zuständigkeiten bei der Postüberwachung sind - wie bereits gesagt - neben den Postämtern, auch die Großgespannschaften, die Bezirksverwaltungen, die Polizeidienststellen auch die Lagerkommandanturen und zivile Dienststellen unterrichtet worden.

Grundlage für die bisherige Postzensur war der Befehl der Postabteilung vom 19.4.1941. Nach diesem Befehl waren die Postsendungen den verschiedenen Zensurorganen vorzulegen, die von diesen Organen angefordert worden waren. Mit dem Übergang der Postzensur auf den Ustascha- Aufsichtsdienst wurden nun aber nicht ausnahmslos alle Postsendungen der Zensur zugeführt, sondern wiederum nur die Postsendungen, die im Interesse des Ustascha-Aufsichtsdienstes lagen.

Man muß in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass der Ustascha-Aufsichtsdienst erst 2 Wochen nach in Kraft tretenden Zensurvorschriften vom 16.8.1941 den Zensurdienst übernommen hat. Da der Ustascha-Aufsichtsdienst neben der Aufgabe der Sicherheitspolizei auch noch geheimdienstliche Aufgaben (Nachrichtendienst) wahrnahm, hatte er sich auch das Recht jeglicher Postzensur vorbehalten.

Schon bald zeigte sich, dass der Ustascha-Aufsichtsdienst weder materiell noch organisatorisch in der Lage war, den Postverkehr zu überwachen und eine wirklich effektive Zensur auszuüben.

Wie aus einem Schreiben des Bevollmächtigten deutschen Generals in Serbien vom 22.12.1941 hervorgeht, sind z.B. die erst am 1.9.1941 im Zemun-Gebiet eingerichteten Zensurstellen bereits schon wieder am 15.10.1941 geschlossen worden. Damit wurde nun, wie der Bevollmächtigte General feststellte, einem unzensierten Postverkehr von Serbien über Zemun in das Ausland Tür und Tor geöffnet.

Auf Grund dieser Sachlage schlug der oberste Bevollmächtigte für das Gebiet Zemun un West-Syrmien mit dem Schreiben vom 27.12.1941 die Wiedereinführung der Postzensur in Zemun vor.



3. Die gesetzliche Einführung der Militärzensur.

Nach dem Gesetzesvorschlag vom 19.11.1941 war die Einführung der Militärzensur unbedingt notwendig geworden.

Die frühere Zensur durch die Ustaschabehörden war, wie bereits gesagt, nicht gut organisiert und hatte ihre Tätigkeit von alleine eingestellt. Die neue Zensurbehörde sollte zwar dem Kriegsministerium unterstellt werden, jedoch ihre Resultate der Direktion für öffentliche Ordnung und Sicherheit zur Verfügung stellen.

Auf der Grundlage des neuen Gesetzesvorschlages unterbreitete der Oberleutnant A. Vukeli
ć dem Innenministerium am 27. Januar 1942 Vorschläge für die Organisation und die Arbeit der Postüberwachung.

In seinem Begleitschreiben zu den Vorschlägen wies Vukeli
ć daraufhin, dass er bereits in der KuK-Monarchie die Zensur des Briefverkehrs der serbischen Gefangenen organisiert und geleitet habe. Ebenfalls habe er im Auftrage des Ministeriums die Zensur in Belgrad und Cetinje.

Nach seiner Meinung schloss die Riesenmenge von Post die in Zagreb ankam und in Zagreb abging, von vornherein jegliche vernünftige vollständige Postüberwachung aus, stichprobenweise Zensuren seien jedoch grundsätzlich abzulehnen.

Damit man diesen Problemen aus dem Wege gehen könne, sollten in allen Bezirkshauptstädten und in den wichtigen Verwaltungszentren Zweigstellen der Hauptzensurstelle eigerichtet und die Zensurarbeiten parallel durchgeführt werden. Die Hauptzensurstelle sollte in Zagreb eingerichtet werden. Alle Zensoren der Zweigstellen hätten dann der Hauptstelle in einem 14 Tage-Rhythmus Tätigkeitsbereiche zu übersenden. Die Zensurstelle Zagreb - als Hauptzensurstelle - müsse außerdem über ca. 40 bis 50 Prüfer verfügen.

Insgesamt waren 750 Bewerbungen für die Prüferstellen eingegangen und man darf wohl annehmen, dass sich darunter auch eine ausreichende Anzahl geeigneter Prüfer gefunden hat.

Zur Frage der Einführung der Militärzensur hat das Kriegsministerium den Doglavnik-Vojskovodja Slavko Kvaternik, der Oberkommandierende der Domobran-Wehrmacht, am 6. Mai 1942 unterrichtet, dass man Ende 1941 über die Einführung einer Militärzensur gesprochen habe, da sich die Ustascha-Zensur als unzuglänglich erwiesen habe. In diesem Zusammenhang fand am 26. November 1941 bei dem Staatssekretär Dušan Kralj eine Besprechung statt, an der folgende Institutionen teilgenommen hatten :

- das Kriegsministerium
- die Polizei- und Sicherheitsdienste
- die Postdienste sowie der bereits erwähnte
Oberleutnant A. Vukelić

Auf dieser Besprechung wurde beschlossen, dass als Prüfer nur ältere und erfahrenere Personen eingesetzt werden und dass die Zensurstellen ihren Sitz in den Postämtern haben sollen. Im Anschluss an diese Besprechung erhielt
Vukelić dann den Auftrag, die Vorarbeiten für die Organisation der Militärzensur vorzunehmen.

Organisation der Zensur und Ortsauswahl der Zensurstellen sollte in Abstimmung mit dem Polizei- und Sicherheitsdienst erfolgen. In dieser Zusammenarbeit kam es allerdings zu ständigen Reibereien, die die Errichtung der Zensurstellen immer wieder verzögerte. Zu allem Überfluß waren angeblich auch keine Räumlichkeiten im Hauptpostamt in Zagreb vorhanden. Später hatte man dann jedoch erfahren, dass die Direktion für öffentliche Ordnung und Sicherheit in der Hauptpost eine neue Zensurstelle eingerichtet hatte. Die Prüfertätigkeit in dieser Zensurstelle wurde von jungen Leuten - überwiegend Studenten - ja sogar von jungen Frauen, ausgeübt, da das ursprünglich vorhandene Personal als nicht vertrauenswürdig angesehen wurde. Seitens der Direktion für öffentliche Ordnung und Sicherheit dachte man nicht daran, in irgendeiner Weise überhaupt mit
Vukelić zusammenzuarbeiten.

Da die von Kralj in der ersten Sitzung eingebrachten Vorschläge in keiner Weise beachtet worden sind, hat man dann eine zweite Sitzung gar nicht mehr durchgeführt.

Nachdem nun alle Abmachungen und Beschlüsse zur Einführung der Militärzensur unterlaufen worden waren, wurde eine neue, eindeutige, Lösung der Zensurfrage gefordert.

Weiterhin gab man den Auftrag an Staatssekretär Ing. D. Kralj, dass er mit Rückendeckung durch die bestehenden Niederschriften über die bisherige unzulängliche Arbeit der Zensur, weiter an der Einführung der Militärzensur arbeiten solle und dass es erforderlich sei, dass nun der Marschall Kvaternik selbst einen Beschluss herbeiführen müsse.

Der Staatssekretär D. Kralj hat in seinem Brief vom 15. Juni an das Oberkommando der Domobranen auf dessen brief vom 21. Mai 1942 geantwortet und folgendes bezüglich der Einführung einer Militärzensur mitgeteilt :

“Die Frage einer Militärzensur ist aus diesem Staatssekretariat entstanden. Gleich nach der prinzipiellen Genehmigung durch den Poglavnik und den Marschall wurde am 26. November 1941 eine Besprechung zu diesem Thema in das Büro des Staatssekretärs einberufen. Den Vorsatz hatte Staatssekretär Ing. Kralj. An diesem Tage wurden auch bereits die entsprechenden Räumlichkeiten für die Zensurstellen gefunden. In den Zeitungen erschienen Aufrufe, nach denen sich pensionierte Beamte und Staatsangestellte für diese Abteilung melden sollten. Man hatte vorgesehen, dass insbesondere lebensältere und erfahrene Personen als Zensoren eingesetzt werden sollten.

Die Direktion für öffentliche Ordnung und Sicherheit war gegen die Einführung einer Militärzensur, da sie die Zensur in eigener Zuständigkeit ohne die Mitwirkung des Militärs durchführen wollte. Damit es in dieser Angelegenheit überhaupt zu einer gegenseitigen Abstimmung kommen konnte, ist mehrfach sowohl die Direktion für öffentliche Ordnung und Sicherheit wie auch das Ministerium für Verkehr und öffentliche Arbeiten - Abteilung PTT - angesprochen worden. Zu einer einvernehmlichen Lösung dieser Frage ist es aber, trotz häufigen Drängens, bis heute nicht gekommen.

Über diese Situation ist auch der Marschall verständigt worden, der allerdings keine Anordnung für die weitere Bearbeitung bezüglich dieses Vorgangs getroffen hat.

Angeblich führt nun die Direktion für öffentliche Ordnung und Sicherheit einen eigenen Zensurdienst ein.”

Die Bestrebungen des Ing. Kralj, den Marschall dazu zu bringen, die notwendigen Beschlüsse für die Einführung der Militärzensur zu erlassen, blieben erfolglos. Aus dem Dokument vom 15. Juni 1941 zur Frage der Einführung einer Militärzensur, kann man ebenfalls entnehmen, dass die notwendige Verordnung, die für die weitere Bearbeitung des Vorgangs erforderlich war, nicht erlassen worden ist. Darüberhinaus führte die Direktion für öffentliche Ordnung und Sicherheit ihre eigene Militärzensur ein.

Aus den zuvor angeführten Dokumenten geht eindeutig hervor, dass die Direktion für öffentliche Ordnung und Sicherheit, trotz laufender Verhandlungen, in der Hauptpost von Zagreb ihre eigene Zensurstelle eingerichtet hatte. Sie war strikt gegen die Einführung einer Militärzensur, da sie es wünschte selbstständig, ohne Beaufsichtigung oder Einmischung seitens der Militärbehörden, zu arbeiten.

Mit dem Gesetz vom 22. Januar 1943 wurde der Ustascha-Aufsichtsdienst, der am 16. August 1941 gegründet worden war, aufgelöst. Alle Tätigkeiten dieses Dienstes - u.A. der Nachrichtendienst - wurden nun in die Zuständigkeit des Innenministeriums - Hauptdirektion für öffentliche Ordnung und Sicherheit - übertragen.

Da der Nachrichtendienst die Zensur von Postsendungen stets genutzt hatte, um Daten über feindliche Tätigkeiten zu erhalten, war der UNSA stets bestrebt, auch die Führung der Zensur zu erhalten. Weil sie - die UNSA - außerdem kein Vertrauen zu den Bediensteten des Militärs hatten, wollte man einen parallelen Nachrichtendienst auf einem höheren und soliderem Fachniveau organisieren, so
Vukelić in seinem Schreiben an den Innenminister über die Rolle der Zensur bei der Beschaffung von Informationen für den Nachrichtendienst der UNSA. In der Praxis lag aber die gesamte Arbeit in der Zuständigkeit der 5. Abteilung des Nachrichtendienstes des Oberkommandos der Domobranenwehrmacht.

Außer dem Schreiben des Ing. Kralj an den Oberbefehlshaber der Domobranenwehrmacht hat der Autor keinerlei Dokumente mit späteren Datierungen gefunden, aus denen zu entnehmen waren wem denn nun letztenendlich die Zuständigkeit für die Postzensur übertragen worden ist.

Aber in den späteren - ergänzenden - Dokumenten über die Organisation der Militärzensur findet man es bestätigt, dass das Ministerium der bewafneten Kräfte (= Kriegsministerium) - die Nachrichtenabteilung - letztenendlich die Militärzensur organisiert und durchgeführt hat. Dieses kann man z.B. ersehen aus den Postdokumenten (Briefumschläge, Karten, Telegramme usw.) da während der Jahre 1944 und 1945 eine neue und einheitliche Form von Zensurstempel - die Rahmenstempel und die Rundstempel - in Verwendung waren. Völlig aus der Verwendung verschwinden die verschiedenen Stempel bzw. Stempelformen der verschiedenen Behörden.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch ein Schreiben des Deutschen Bevollmächtigten Generals für Kroatien vom 12. März 1943. In diesem Schreiben regte er die Einrichtung einer Zensurstelle für die Presse an, die bei der Propagandaabteilung Kroatiens eingerichtet werden solle. Außerdem äußert er den Wunsch , dass eine kroatische Militärzensur eingerichtet werden solle, die dann mit den in Kroatien ansässigen deutschen Dienststellen zusammenarbeiten solle.

In Kroatien war eine Militärzensur für die Presse noch nicht eingeführt worden. Auf Grund einiger Fälle, in denen militärische Geheimnisse durch die Zeitungen veröffentlicht worden waren und auf Grund der Forderung des Deutschen Bevollmächtigten Generals erteilte das Ministerium für die bewaffnete Macht am 23. März 1943 den Befehl an das Oberkommando der Domobranen, sofort eine Zensurabteilung im Oberkommando einzurichten. Diese Zensurabteilung sollte die Zensur der Presse in Kroatien übernehmen und zwar zunächst in Zagreb, später dann auch mit Zweigstellen in anderen Städten.

Am 22. April 1943 unterrichtete dann das Domobranen-Ministerium die Abteilung “Rückwärtige Dienste” beim Oberkommando, dass man innerhalb der Nachrichtenabteilung eine Zensurabteilung einzurichten habe. Aufgabe der Zensurabteilung sei eine militärische Vorzensur der Druckmedien, insbesondere der Tagespresse.

Das genaue Datum, an dem diese Zensurabteilung ihre Arbeit aufgenommen hat, ist nicht bekannt. Es gibt jedoch ein Dokument, datiert 3. Mai 1943, in dem die Ergänzung der Abteilung durch einen höheren Bediensteten gefordert wird. Dieses Dokument lautet :

“Nach der vorgeschlagenen Organisationsübersicht der Zensurabteilung der Nachrichtenabteilung, die jetzt gegründet wird, ist ein höherer Beamter erforfderlich. Mit Rücksicht darauf, dass die Zensur schon diese Woche ihre Arbeit aufnehmen muss, ersuche ich die Personalabteilung des Ministeriums der bewaffneten Kräfte, dass es diesen beamten an den Leiter der Nachrichtenabteilung überstellt.”

Aus diesem Dokument, dass von dem Leiter der Nachrichtenabteilung im Oberkommando unterschrieben worden ist, kann man entnehmen, dass die Zensurabteilung in der 1. Hälfte des Monats Mai 1943 gegründet wurde.

Einige Dokumente, auf die ich später noch eingehen werde, zeigen aber, dass sich die Polizeidirektion auch weiterhin in die Zuständigkeit des Ministeriums eingemischt und sie kontrolliert hat.

Die Zensurabteilung hatte folgende Namen :

“5. Zensurabteilung der Nachrichtenabteilung des Oberkommandos (Glavni stožer) des Ministeriums der bewaffneten Kräfte.”

Die 5. Zensurabteilung verlangte bereits am 4. Oktober 1943 zusätzliche Bedienstete von der Nachrichtenabteilung. Wegen der Bedeutung dieses Dienstes trage ich hier die wesentlichen Punkte aus diesem Dokument vor :

“Nach dem Organisationsschema der Zensurabteilung hat sie in ihrer Organisation 5 Offiziere, und zwar als Chef einen Oberst, 2 Offiziere für die Presse, Radio und Film in Zagreb und je 1 Offizier für die Zensur in Sarajewo und Osijek. Bis jetzt hat die Abteilung nur aus 4 Offizieren bestanden, da die Zensur in Osijek die Arbeit noch nicht aufgenommen hatte.Von den erwähnten Ofizieren gehörten 2 der Ustascha-Miliz an und zwar Ustascha-Bojnik (Major) Dragutin Tepeš und Ustascha-Poručnik (Leutnant) Dragutin Perse, beide aus der Erziehungsabteilung zugeteilt. Der Ustascha-Leutnant wurde am 8. September von der Ustascha abgezogen, an dem Tage, als er eigentlich seinen Dienst in Sarajewo antreten sollte. Aus diesem Grunde mußte der Platz des Zensors in Sarajewo unbesetzt bleiben, sodass die Zensur jetzt nur von einem Offizier der deutschen Wehrmacht ausgeübt wird.”

Das Innenministerium - Hauptdirektion - hat sich weiterhin für die Zensurdienste interessiert und sie auch kontrolliert, wie man beispielsweise  aus dem Schreiben vom 20. Dezember 1943 ersehen kann, das an das Ministerium der bewaffneten Kräfte gerichtet ist. Dort heißt es :

“Es wurde in der letzten Zeit bemerkt, dass einzelne Militäreinheiten Briefe zensieren und die Umschläge mit einem Stempelabdruck versehen wie z.B. “Vojna Cenzura/Zapovjedništvo 28. Sati novačkog sklopa Poglavnikovih Tjelesnih Zdrugova/Cenz. 25. XII.” Stempel und handschriftlicher Vermerk in roter Farbe. Es werden alle Militärbehörden und Einheiten ersucht, bei einer Zensur keinerlei erkennbare Spuren in Form von Stempeln oder Schriftzeichen auf den Briefumschlägen anzubringen, weil dadurch nur unnötige Verwirrung hervorgerufen wird.”

Eine gleichlautende Verordnung ist dann auch am 28. Dezember 1943 vom Ministerium für die bewaffnete Macht an die Militärbehörden und die Einheiten herausgegeben worden.

Der erste Zensurmarkierung war ein Verschlußstreifen mit oder ohne handschriftlichem Vermerk in roter Tinte, der von der Zensurstelle in Zagreb im Jahr 1941 verwendet wurde.

Weitere Zensurstempel :

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
24 mm, schwarz
Text : CENZURA
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Banja Luka
Verwendung : ab April 1941

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
52 mm, schwarz
Text : PREGLEDANO
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 1941 - Februar 1942

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
29 mm, violett
Text : USTAŠKA CENZURA
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Sarajewo
Verwendung : 1941 / 1942

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
36 mm, violett
Text : USTAŠKA CENZURA
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Tuzla
Verwendung : 1941

 

Form/Maße/Farbe : Kreis,
24 mm, violett
Text : CENZURA / RUR
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Zagreb, Osijek, Slavonki Brod, Nova Gradiška
Verwendung : 1941

Form/Maße/Farbe : Kreis,
31 mm, rot
Text : RUR / CENZURA
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Koprivnica
Verwendung : 1941

Form/Maße/Farbe : Kreis,
31 mm, rot
Text : RUR / CENZURA
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Banja Luka, Karlovac
Verwendung : 1941

Form/Maße/Farbe : Kreis,
22 mm, rot
Text : C RUR
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Varaždin
Verwendung : 1941

 

Form/Maße/Farbe : Kreis, 27 mm, violett
Text : Zensuriert* Cenzurirano*
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Zemun
Verwendung : 8/1941 - 10/1941

Form/Maße/Farbe : Rahmen, 39 x 11 mm, schwarz
Text : CENZURIRANO / ZAGREB
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : ab 4/1941

Form/Maße/Farbe : Rahmen, 35 x 8 mm, violett
Text : CENZURIRANO
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Nova Gradiška
Verwendung : 1941

Form/Maße/Farbe : Zweizeiler, 42 x 23 mm, violett
Text : USTAŠKA CENZURA / Sarajevo
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Sarajewo
Verwendung : 7/1941 - 11/1943

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler, 66 mm, blau
Text : HRVATSKI USTAŠKI NADZOR
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : ???
Verwendung : 1941

Form/Maße/Farbe : Dreizeiler, 62 / 30 / 17 mm, rot
Text : HRVATSKI USTAŠKI NADZOR / GLAVNI STOŽER / ZAGREB
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 11/1941

Form/Maße/Farbe : Einzeiler, 35 mm, rot
Text : Censura br.
Prüfernummer : 16
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 7/1941

Form/Maße/Farbe : Einzeiler, 68 mm, violett
Text : CENZURA OSIJEK
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Osijek
Verwendung : 1941

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Zweizeiler, 38 mm, schwarz
Text : PREGLEDANO / O.N.S. Vrod III
Prüfernummer : ohne
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 1941 - 12/1942

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
81 x 15 mm, violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 4
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 8/1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 12 mm, violett
Text : CENZURA N°
Prüfernummer : 5
Zensurstelle : Petrovaradin
Verwendung : 1943/1944

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
81 x 15 mm, violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 8
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 10/1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
81 x 15 mm, violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 9
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 1943

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 13
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : ???

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
rot
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 10-16
Zensurstelle : Osijek
Verwendung : 9/1943 - ?/1944

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 21
Zensurstelle : Zemun
Verwendung : 7/1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 27
Zensurstelle : Vara
ždin
Verwendung : ?

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 41-45
Zensurstelle : Slavonski Brod
Verwendung : 3/1944 - 6/1944

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
rot und violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 47-49
Zensurstelle : Vinkovci
Verwendung : 1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 56
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 11/1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 86
Zensurstelle : ???
Verwendung : 1943/1944

 

 

 

 

 

 

 

 

.

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 106
Zensurstelle : ???
Verwendung : 1943/1944

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 123
Zensurstelle : Petrinja
Verwendung : 10/1944

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
violett, 71 x 11 mm
Text : CENZURA Br.
Prüfernummer : 155-159
Zensurstelle : Sarajevo
Verwendung : 1/1944

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
53 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 33
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 1942

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 57, 68
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 10/1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 11 mm, violett, rot
Text : CENZURA
Prüfernummer : 113, 120,
Zensurstelle : Banja Luka
Verwendung : 12/1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
53 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 133
Zensurstelle : Mostar
Verwendung : ???

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 136, 138
Zensurstelle : Karlovac
Verwendung : 10/1943 - 1/1944

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 140
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 11/1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 148-150
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : 3/1943 - 11/1943

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 157, 158
Zensurstelle : Sarajewo
Verwendung : 6/1943 - 11/1943

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 161
Zensurstelle : Tuzla
Verwendung : ???

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
45 mm, violett, Setzkastenstempel
Text : CENZURA
Prüfernummer : 164
Zensurstelle : Tuzla
Verwendung : 1/1944

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
71 x 11 mm, violett
Text : CENZURA
Prüfernummer : 176-180
Zensurstelle : Dubrovnik
Verwendung : 10/1943 - 2/1944

 

 

 

 

 

 

Ferner sind bekannt die Stempel CENZURA 12, 122, 124, 125, 147 und 161. Mangels Daten und Abbildungen können diese jedoch nicht zugeordnet werden. Die Stempel “CENZURA 4” und “CENZURA 64” (Maße 53x11 mm, violett) auf Briefen aus dem Jahre 1941 sind Fälschungen.

 

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 1-38
Zensurstelle : Zagreb
Verwendung : ab 5/1944

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 39
Zensurstelle : Vinkovci
Verwendung : ???

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, rot.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 41-49
Zensurstelle : Osijek
Verwendung : 6/1944 - 3/1945

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 52
Zensurstelle : Zemun
Verwendung : ???

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 63
Zensurstelle : Vara
ždin
Verwendung : 8/1944

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 72
Zensurstelle : Virovitica
Verwendung : 8/1944

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, rot.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 74-80
Zensurstelle : Slavonski Brod
Verwendung : 5/1944 - 10/1944

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 8?
Zensurstelle : Banja Luka
Verwendung : ???

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 86-90
Zensurstelle : Petrovaradin
Verwendung : 8/1944 - ???

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 91-94
Zensurstelle : Hrv. Mitrovica
Verwendung : 6/1944 - 111944

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, rot.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 114-120
Zensurstelle : Karlovac
Verwendung : 8/1944

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 121-129
Zensurstelle : Sarajevo
Verwendung : 7/1944 - 10/1944

 

 

 

 

 

 

 

 

.

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : 137
Zensurstelle : Mostar
Verwendung : ???

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : ???
Zensurstelle : Petrinja
Verwendung : ???

Form/Maße/Farbe : Kreis,
30 mm, violett.
Text : CENZURA, Ortsname, Prüfernummer
Prüfernummer : ???
Zensurstelle : Dubrovnik
Verwendung : ???

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
28 mm, violett.
Text : Wappen / PREGLEDANO
Lager : Danica
Zensurstelle : Koprivnica
Verwendung : 7/1941 - 11/1941

Form/Maße/Farbe : Oval,
37x21 mm, violett, blau, rot, grün
Text : SLUZBENO / PREGLEDANO / Ustascha-Wappen
Lager : Jasenovac, Stara Gradiska
Zensurstelle : Jasenovac, Stara Gradiska
Verwendung : 5/1942 - 4/1945

Form/Maße/Farbe : Oval,
37x21 mm, violett, blau, rot, grün
Text : SLUZBENO / PREGLEDANO / Ustascha-Wappen kopfstehend
Lager : Jasenovac,
Zensurstelle : Jasenovac
Verwendung : 10/1944

Form/Maße/Farbe : Oval,
37x21 mm, violett, rot
Text : SLUZBENO / PREGLEDANO / R.-Wappen-S.
Lager : Jasenovac, Stara Gradiska
Zensurstelle : Jasenovac, Stara Gradiska
Verwendung : 7/1941 - 10/1944

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Kreis,
39 mm, blau.
Text : ZAPOVJEDNISTVO SABIRNIH LOGORA *LOBOR-GRAD* / LOBOR GRAD I GORNJA RIEKA / Staatswappen
Zensurstelle : Lobor Grad
Verwendung : 1942

Form/Maße/Farbe : Kreis,
39 mm, blau.
Text : ZAPOVJEDNISTVO SABIRNIH LOGORA *LOBOR-GRAD* / Staatswappen
Zensurstelle : Lobor Grad
Verwendung : 1942

 

 

 

 

 

 

 

Devisenkontrolle Zagreb - nur bei Auslandsbriefen -

 

1. Einzeiler, violett mit Inschrift “DEVIZNI PREGLED”

2. Stempel des Postamts ZAGREB 2, der statt der Unterscheidungsbuchstaben den Zusatz “GAPODJELJENJE” enthält.

3.Kreisstempel, 48 mm, violett mit der Inschrift “NEZAVISNA DRZAVA HRVATSKA / GLAVNA CARINARNICA ZAGREB”, im inneren der kreisförmig angeordneten Umschrift : Staatswappen mit Umschrift : CARINSKO-POSTANSKI-ODSIEK; zusätzlich Unterschrift.

 

 

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