Nezavisna Država Hrvatska

Unabhängiger Staat Kroatien - Independent State of Croatia

État indépendant de Croatie - Stato Indipendente di Croazia - Estado Independiente de Croacia


Filatelija Nezavisne Države Hrvatske 1934 - 1994 : Prodaja, razmjena, odkup od kolekcionara za kolekcionare.

Briefmarkenkunde des Unabhängigen Staates Kroatien 1934 - 1994 : Tausch, Verkauf, Ankauf von Sammler an Sammler.

 

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Alpenvorland Adria

Ausstellung : Kampf des vereinigten Europa im Osten

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Unveröffentlichte Marken

Verschiedenes

Zadar

Zensurstempel

Zuschlagsmarken

 

Kroatische Philatelistische Gesellschaften

 

Kroatische Währung Kuna und Banica als Münzen und Banknoten

 

Informationen zum Unabhängigen Staat Kroatien und der Geschichte Kroatiens

 

Die Post der Sammellagerlager Lobor Grad und Gornja Rieka :

 

Bald nach der Staatsgründung richtete die Staatspolizei ein Sammellager für staatsfeindliche Elemente in Lobor Grad, etwa 30 km nördlich von Zagreb, ein, dem bald noch ein zweites Lager in Gornja Rieka folgte, das aber von Lobor Grad aus verwaltet wurde und daher als Nebenlager anzusehen ist.

Im Jahre 1941 und 1942 hatten die Häftlinge die Möglichkeit, einmal im Monat ihren Angehörigen eine Lebenszeichen von zwanzig Worten zu schicken.

Verwendet werden mußten Vordruckpostkarten, die in der Kantine in Streifen zu 5 Stück mit Perforierung zwischen den Karten, zu kaufen waren. Die Karten mußten mit kroatischen Briefmarken frankiert werden, die im Übergabepostamt Zlatar entwertet wurden. Auf der Anschriftseite der Postkarte ist in der linken oberen Ecke eingedruckt :

ZAPOVJEDNICTVO SABIRNIH LOGORA
LOBOR GRAD I GORNJA RIEKA
LOBOR GRAD

Als Zensurvermerk ist unter dem Kartentext der Stempel des Lagers Lobor Grad aufgestempelt. Dieser Zeigt in der Mitte das Staatswappen, darüber das Ustascha-Abzeichen. Darum herum ist in zwei Zeilen die Inschrift wie oben : Der Befehlshaber der Sammellager Lobor Grad und Gornja Rieka, Lobor Grad, angebracht. Stempeldurchmesser 37 mm, Stempelfarbe violett. Gingen die Mitteilungen is Ausland, wurden die Postkarten noch zusätzlich von der deutschen Zensur geprüft und mit entsprechenden Vermerken versehen.

 

Form/Maße/Farbe : Einzeiler,
28 mm, violett.
Text : Wappen / PREGLEDANO
Lager : Danica
Zensurstelle : Koprivnica
Verwendung : 7/1941 - 11/1941

Form/Maße/Farbe : Oval,
37x21 mm, violett, blau, rot, grün
Text : SLUZBENO / PREGLEDANO / Ustascha-Wappen
Lager : Jasenovac, Stara Gradiska
Zensurstelle : Jasenovac, Stara Gradiska
Verwendung : 5/1942 - 4/1945

Form/Maße/Farbe : Oval,
37x21 mm, violett, blau, rot, grün
Text : SLUZBENO / PREGLEDANO / Ustascha-Wappen kopfstehend
Lager : Jasenovac,
Zensurstelle : Jasenovac
Verwendung : 10/1944

Form/Maße/Farbe : Oval,
37x21 mm, violett, rot
Text : SLUZBENO / PREGLEDANO / R.-Wappen-S.
Lager : Jasenovac, Stara Gradiska
Zensurstelle : Jasenovac, Stara Gradiska
Verwendung : 7/1941 - 10/1944

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Form/Maße/Farbe : Kreis,
39 mm, blau.
Text : ZAPOVJEDNISTVO SABIRNIH LOGORA *LOBOR-GRAD* / LOBOR GRAD I GORNJA RIEKA / Staatswappen
Zensurstelle : Lobor Grad
Verwendung : 1942

Form/Maße/Farbe : Kreis,
39 mm, blau.
Text : ZAPOVJEDNISTVO SABIRNIH LOGORA *LOBOR-GRAD* / Staatswappen
Zensurstelle : Lobor Grad
Verwendung : 1942

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DAS SCHICKSAL DER JUDEN IM UNABHÄNGIGEN STAAT KROATIEN :

 

Der "Sohn von Titos Partisan" und ehemaliger Präsident Kroatiens Dr. Ivo Josipović sagte während seines Israelbesuches in der Knessest unter Anderem folgendes : " Der Unabhängige Staat Kroatien von 1941 bis 1945 war eines der schlimmsten Nazi Kollaborations Regime ... Serben, Juden und Roma wie auch die Gegner der Ustascha mussten von der Erde ausgelöscht werden ... Mit dem glorreichen antifaschistischem Kampf ist diese Schlange geschwächt worden, ist aber immer noch da ... Ich entschuldige mich und bitte bei den Opfern dieses Holokausts um Entschuldigung, Sie und alle anderen Opfer."

So der Sohn von Ante Josipović, eines hohen Mitgliedes der verbrecherichen UDBA in Titos Diktatur über die Geschichte des Unabhängigen Staates Kroatien.

 

Über diesen gleichen Unabhängigen Staat Kroatien schreibt auch die jüdische Professorin Dr. Hannah Arendt.

Professor Arendt arbeitete lange Zeit mit dem berühmten Philosophen Martin Heidegger zusammen und promovierte in Heidelberg bei Professor Charles Jaspers.

Arendt wurde 1906 in Deutschland geboren und musste als Jüdin 1933 aus Deutschland emigrieren, als Hitler an die Macht kam.

Mit ihrer Ankunft in den USA wurde sie Chefredakteurin der Zeitschrift "The New Yorker" und Professorin an der Universität von Chicago.
 

 

Im Jahr 1961 war sie eine offizielle Korrespondentin im Adolf-Eichmann-Prozess in Jerusalem. In Jerusalem sammelte sie unter anderem alle Dokumente über die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschland und seiner Verbündeten.

Mit diesem Material schrieb sie ein Buch, das in viele Sprachen übersetzt wurde: Hannah Arendt, "Eichmann und Jerusalem, Ein Bericht von Banalität des Bösen", Serie Piper 1964, Band 308, München.

Kapitel XI dieses Buches beginnt mit der Deportation von Juden aus den sogenannten Balkanstaaten : Serbien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Griechenland, ....

Der deutsche Reichsminister des Innern ordnete an, dass der Unabhängige Staat Kroatien bis Februar 1942 "Judenrein", frei von den Juden sein sollte.

Eichmann, der für die Verfolgung der Juden auf dem Westbalkan verantwortlich ist, schickte seinen engsten Mitarbeiter, Franz Abromeit nach Zagreb, um diese Anordnung zu kontrollieren gemeinsam mit dem deutschem Militärattaché in Zagreb.

Die Deutschen bemerkten, dass viele Juden aus den umliegenden Staaten nach Zagreb kamen und von dort nach Italien reisten.

Als Italien 1943 kapitulierte, musste untersucht werden, warum der Befehl "Judenrein" nicht durchgesetzt wurde.

Die Deutschen fanden heraus, dass im antijüdischen Gesetz Kroatiens welches nur auf Druck des III. Reiches eingeführt wurde, ein merkwürdiger Paragraph steht : "Alle Juden, die etwas zu kroatischen Dingen beigetragen haben, werden "Ehrenarier" und deshalb dürfen sie nicht verfolgt werden (Seite 225)!"

Außerdem fand der SS-Nachrichtendienst heraus, dass viele Mitglieder der herrschenden Elite bis zu dem Poglavnik Dr. Ante Pavelić jüdische Frauen hatten, so informierten sie Kaltenbrunner darüber, dass die Ustaschas "jüdisch versippt" seien, daher wurden radikale Säuberungen nicht durchgeführt.

Eine völlig andere Situation gab es im benachbarten Serbien.

Dort berichtete der Sekretär der Militärverwaltung für zivile Angelegenheiten, Harald Turner, mit Stolz nach Berlin: "Serbien ist das einzige Land, in dem das Problem der Juden und der Zigeuner vollständig gelöst ist (Seite 226)."

Eichmanns Verteidigung versuchte diesen Kontrast zwischen Serbien und Kroatien zu seiner Verteidigung zu nutzen!

Beginnen wir mit der Behauptung, dass der Staatschef des Unabhängigen Staat Kroatiens, der Poglavnik Dr. Ante Pavelić ein Nazi war.

Der Nationalsozialismus war eine Ideologie der Deutschen Arbeiterpartei (später der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei), die am 5. Januar 1919 gegründet wurde. Unter diesem Begriff versteht man die Politik, die die Deutsche Regierung von 1933 bis 1945 vollzogen hatte.

Der Poglavnik des Unabhängigen Staates Kroatien, Dr. Ante Pavelić trat bereits als Gymnasiast der "Kroatischen Partei des Rechts" bei, deren Ideologie später die Grundlage für die Gründung der Ustascha-Bewegung wurde. Die "Partei der Rechts" wurde 1861 von Ante Starčević, einem Kroaten aus der Nähe von Gospić, und Eugen Kvaternik, einem gratulierten Juden aus Zagreb, gegründet. Das Grundprinzip der Rechtspartei war: "Nicht unter Wien, nicht unter (Buda)Pest, sondern für ein freies und unabhängiges Kroatien!".

Der Autor des ersten politischen Programms der Partei der Rechte war ein Finanzexperte aus Osijek, der Jude Jozo-Josip Frank. Nach dem Tod von Ante Starčević (1896) übernahm Frank die Parteiführung, aber er war auch Mitglied des Finanzausschusses für das Königreich Ungarn, ungeachtet seines Engagements für das unabhängige Kroatien. Daher wurden die Mitglieder und Sympathisanten der Ustascha-Bewegung zunächst "frankovci" genannt.

Ein weiteres jüdisches Gemeindemitglied und "frankovac", der sich 1935 der Ustascha-Bewegung anschloss, war Dr. Ivo Korski. Er gilt bis heute als einer der einflussreichsten Ideologen der Ustascha-Bewegung.

Dr. Srdjan Trifković stellt in seinem Buch fest, dass die Ustaschas in Hitlers Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg als separatistische und pro-kommunistische Bewegungen behandelt  und verhaftet und eingesperrt wurden.

Ende 1930 der gründet Dr. Ante Pavelić die Organisation "Ustascha - Kroatische Revolutionäre Organisation" (UHRO). Die prominentesten Mitarbeiter zu dieser Zeit waren Ivan-Ivica Frank, Sohn von Josip Frank, und Slavko Kvaternik.

Außer das Kvaternik selbst aus einer jüdischen Familie stammte heiratete er Olga Frank, die Tochter von Josip Frank.

In Janka Puzsta in Ungarn war das wichtigste Ustascha-Zentrum für die Ausbildung diversantischer Gruppen. Dort waren ebenfalls etliche Juden in der kroatischen Emigration. Über die Juden bei den Ustascha sowie den Juden in hohen Ustascha Positionen sagt Ritter Vjekoslav-Maks Luburić :

"In Janka Puszta befanden sich in den Ustascha Camps Vlado Singer, Srećko Kremzir und andere. Der geistliche Anführer der Ustascha Emigration war der Jude Ivan Frank, der Sohn des Anführers der "Partei der Rechte" Dr. Josip Frank. Es war für niemanden ein Geheimnis, dass die Ehefrau des Poglavnik Dr. Ante Pavelić, Mara, aus einer jüdische Familie stammte. Auch die berühmteste Figur der Emigration, Eugen-Dido Kvaternik, war jüdischen Blutes, ebenso wie die bedeutendste Figur in der Heimat, Oberst und Heerführer Slavko Kvaternik. Was soll man über den Teil der Heimatelite sagen, der mit reinen Juden/Jüdinnen verheiratet waren? Selbst in der Staatsführung, sowohl in militärischer als auch in politischer Führung und sogar in der Ustascha-Bewegung, hatten wir "unsere eigenen Juden". Niemand ist jemals eingefallen nach den jüdischen Vorfahren vieler Kroaten in ganz Kroatien zu suchen."

Ivan Mužić, ein kroatischer Historiker und römisch-katholischer Publizist, schreibt in seinem Dokument "Über die Dauerhaftigkeit dinarischer Kroaten": "Pavelic war kein Antijudaist. Nur in der Denkschrift "Die kroatische Frage" (ab 1936, in deutscher Sprache für die deutsche politische Spitze geschrieben) wurde vom Judentum als Feind der Kroaten geschrieben. Der Text ist offensichtlich vom politischen Pragmatismus inspiriert, daher ist es verständlich, dass der Antijudaismus nicht in seinen anderen Texten enthalten ist. Ganz oben in der Ustascha-Bewegung war eine Person jüdischer Herkunft ".

Sobald der Unabhängige Staat Kroatien ausgerufen wurde, wurden der Staatsapparat, alle staatlichen Dienste, die Armee, die Polizei sowie alle anderen begleitenden staatlichen Organe eingerichtet. In all diesen Strukturen gab es Juden, nicht nur als kleine Offiziere, sondern eine beträchtliche Anzahl von ihnen in hohen Staats-, Militär- und Polizeifunktionen.

Der Jude Vlado Singer war Mitglied des Ustascha-Generalstabes, des obersten Organs der Ustascha-Bewegung und Leiter des Ustascha-Kontrolldienstes.

Die Mitglieder des Ustascha Hautquartieres und Doglavniks (Stellvertreter) vom Poglavnik Dr. Ante Pavelić waren unter anderem die Juden Slavko Kvaternik und Andrija Bethlehem.

Der Jude Ivo Heinrich war einer der Lagerleiter vom Arbeitslager Jasenovac und enger Freund vom Poglavnik Dr. Ante Pavelić.

Der Leiter der Ustascha Geheimpolizei war Otto Krezimir, ebenfalls Jude.

Das Mitglied des kroatischen Parlaments, Prof. Dr. David Karlovic war Jude, ebenso wie Dr. Stipe Mosner, der ermächtigte Vertreter des Unabhängigen Staates Kroatien bei der bulgarischen Regierung.

Im kulturellen Leben des Unabhängigen Staates Kroatien hatten Juden profunde Rollen, wie z.B. in Prof. Dr. Mirko Breyer und Dr. Zdenko Vinski.

Die offizielle Presse des Unabhängigen Staates Kroatien war im Besitz der jüdischen Familie Sulhof aus Zagreb.

 

In den Militärformationen des Unabhängigen Staates Kroatien gab es 28 leitende jüdische Offiziere. Diese waren:

- Nikola Štajnfel, Admiral und letzter Minister der Streitkräfte von NDH;

- General Ladislav Aleman, stellvertretender Leiter des Hauptquartiers und stellvertretender Kommandant der Garnison in Zagreb;

- Rikard Kubin, Marineadmiral;

- Edgar Angeli, Marineadmiral;

- General Julie Fritz, Kommandant der 10. Heimwehr Division;

- General Dr. Milan Praunšperger, Kommandant der Rechtsabteilung der Streitkräfte der NDH;

- Oberst Ferdinand Hala;

- Oberstleutnant Dragutin Helbiš;

- Oberst Julio Reš, Kommandeur der Garnison in Koprivnica;

- Emanuel Balei, Oberst der Heimwehr und Kommandant der Ersten Infanteriedivision;

- Ing. Hinko Alabanda, Oberst der Ustascha;

- Oton Čuš, Oberst des Heimatschutzes;

- Oberst Ivan Šarnbek, Kommandant der 6. Infanteriedivision;

- Oberst Josip Šolc, stellvertretender Befehlshaber der ersten kroatischen Sturmdivision;

- Oberst Rudolf Vanero, Leiter der Nachrichtenabteilung des Ministeriums für Streitkräfte des Unabhängigen Staates Kroatien;

- Oberst Juraj-Đuro Iser, Kommandeur des II. Heimwehr Kreises;

- Oberst Jozef-Josip Metzger, Kommandant des 4. Heimwehr Kreises;

- Oberst Julio Saš, Kommandeur des Zweiten Schutzgebietes der Volksschutzes;

- Oberst Mirko Zgaga, Kommandeur der Ersten Infanteriedivision;

- Oberst Bozidar Zorn, erster Kommandant des Zweiten Gebirgsbrigade, später Kommandant der neunten Gebirgsbrigade und schließlich Kommandant der Zweiten Kroatische Sturmdivision;

- Generalleutnant Josip Gamberger, Kommandant eines motorisierten Bataillons mit Sitz in Slavonski Brod;

- Generalleutnant Dragutin Rubler, Verbindungsoffizier zur Zweiten Italienischen Armee;

- General Milan Mizler, Befehlshaber der Gendarmerie des Unabhängigen Staates Kroatien.

 

Hier noch einige Juden, die bei den Streitkräften des Unabhängigen Staates Kroatien Dienst taten : General Ivo Snur, Oberst Kvintijan Tartaglija, Oscar Kiršbaum, Rudolf Kraus-Tudić und Julio Simović.

Nach den Ergebnissen der Untersuchung der "Territorialen Kommission zur Feststellung der Verbrechen des Besatzers und ihrer Helfer" sind auf der Liste derer, die bei dem angeblichen Vernichtungslager Jasenovac Dienst taten, gab es auch Juden : Ustascha Leutnant Ante Altarac, Bruno Dijamantštajn, Herman Špiler, Vladimir Bornemis sowie ein gewisser Viner (Vorname unbekannt), die Ustascha-Kommissare waren, oder Mitglieder der internen Verwaltung des Arbeitslagers Jasenovac.

Kürzlich äußerte Vizepräsident Vukojević, ein ehemaliger Richter am Verfassungsgericht der Republik Kroatien,  dass "das Lager Jasenovac von Juden verwaltet wurde. Der Unabhängige Staat Kroatien hatet nur die Wachmannschaft gestellt. Es gab einen Vertrag zwischen der Regierung des Unabhängigen Staates Kroatien und der jüdischen Gemeinde Zagreb über die Finanzierung der Verwaltung dieses Lagers" . Der Präsident der Jüdischen Kultusgemeinde in Zagreb, Ivo Goldstein, antwortete, dass die Anschuldigungen von Vukojević eine Lüge seien und dass "die jüdische Gemeinde in Zagreb ihren in Jasenovac inhaftierten Mitgliedern helfen wollte, aber letztlich niemandem geholfen hat". Vukojević wiederum beschuldigte Goldstein, dass er "die Dokumente über die Finazierung der Verwaltung von Jasenovac seitens der Juden so versteckt, wie eine Schlange ihre Beine!".

Wie war die Haltung der Ustascha-Bewegung gegenüber der jüdischen Bevölkerung in den Gebieten, die der Unabhängige Staat Kroatien beinhaltete? Und wie kann es sein, dass die Juden einige der wichtigsten Positionen in der kroatischen Regierung besetzen? Der serbische Intellektuelle in der Emigration, Dr. Laza M. Kostić, sagte in seiner "Vidovdanska beseda" am 22. Juni 1958 in Ontario (Kanada) : "Es sollte nicht vergessen werden, dass die meisten der führenden Ustaschas jüdischer Herkunft von verdünnten Blut waren, oder mit Jüdinnen verheiratet waren. Ihnen allen war es zuwieder das Maß der Ausrottung der Juden durchzuführen, die die Deutschen forderten. "

Dies wird vom Heerführer Slavko Kvaternik bestätigt : "Die Verfolgung der Juden begann in Osijek. Für mich gab es keinen Zweifel, dass die Initiatoren die Deutschen der aggressiven deutsche Volksgruppe waren ... . Diese Verfolgungen setzten sich an verschiedenen Orten in Srijem und Slawonien fort, wo Juden und Deutschen lebten. Die Verfolgung war für jeden überraschend, einschließlich für Dr. Ante Pavelić. Sie (die deutsche Volksgruppe) beeilten sich die antijüdischen Gesetze durchzusetzen. Niemand in der kroatischen Regierung hatte jemals die Verfolgung von Juden in Betracht gezogen, weil es eine konstruktive Sichtweise auf die Lösung des jüdischen Problems gab ... Ich weiß ganz sicher, dass die Deutschen damit nicht zufrieden waren, wie mir Kapitän Kojentinski von der deutschen Delegation sagte, dass es beim deutschen Gesandten in Zagreb die Meinung gab, dass die Kroaten gegen die Juden zu weich und zu "judenherzig" seien. Sie nannten mich sogar einen jüdischen Beschützer, weil ich die Juden im Militärdienst, in Krankenhäusern und Einheiten versteckte und die Überzeugung verriet, dass sie nicht so behandelt werden dürften. "

Eugen-Dido Kvaternik ergänzt den Anspruch seines Vaters wie folgt : "Was die Juden angeht, so hat der Gerichtshof in Jerusalem im Prozess gegen Eichmann festgestellt, dass die Verfolgung der Juden in Kroatien von den Deutschen geführt wurde und bereits 11.4.1941 begonnen hatte. Ich war damals in Italien. Ein zagreber Rabbiner hatte während des gleichen Prozesses nach der Beschreibung der Verfolgung und Leidens der Juden aus dem Gebiet des Unabhängigen Staates Kroatien offen eingeräumt, dass eine große Anzahl von Juden aus dem Gebiet des Unabhängigen Staates Kroatiens gerettet wurde. Dieses war auf den Einfluss von hohen Ustascha Beamten und die Beziehungen der Kvaternik Familie zurückzuführen. Nur ein wirres Gehirn kann aus persönlich-sektiererischen Motiven die Kroaten für die Verfolgung der Juden verantwortlich machen, anstatt auf alles hinzuweisen, was auf kroatischer Seite getan wurde, um die Juden zu retten."

Die jüdische Politologin und Philosophin Hannah Arendt stellt in ihrem Buch über den Prozess gegen Adolf Eichmann fest, dass die Regierung von Poglavink Dr. Ante Pavelić drei Wochen nach seiner Gründung ein Ariergesetz erlassen hatte. Dieses war Bedingung dass das III. Reich dem Unabhängigen Staat Kroatien die Gründung der eigenen Streitkräfte erlaubte. Im Herbst 1943 fanden die Deutschen in dem Gesetz allerdings einen Absatz, in dem alle Juden, die zu "den kroatischen Angelegenheiten beigetregen hatten" zu "Ehrenariern" erklärt werden konnten!

Der kroatische Autor Mladen Ivezić behauptet auf seiner Webseite, dass er "der Erste auf der Welt ist, der zwei Briefe (die von den Kommunisten inArchiven versteckt waren) gefunden und veröffentlicht habe, die 1943 der zagreber Oberrabbi Frajberger an die kroatischen Behörden geschickt hatte, mit "der Bitte dass sie irgendwo ein Lager für jene Juden gegründen, die nicht Bürger des Unabhängigen Staates Kroatien sind und nicht wissen wohin sie gehen sollten! Die kroatische Juden würden sie selbst ernähren." Ivezić fügt hinzu: "Weil die Juden unter dem strengen Druck des deutschen Regimes in Deutschland und in den Kriegsgebieten standen, kamen viele von ihnen, offenbar wegen den Nachrichten über die gute Behandung im Unabhängigen Staat Kroatien, hierher, ohne die kroatische Nationalität."

Die Verbindung der Juden und der Ustascha-Bewegung ist nicht nur eine Sache der Vergangenheit, denn sie ist heute noch am Leben. Dieses Bezeugt das Beispiel von Mladen Schwartz, eines Juden, der die Organisation „Neue kroatische Rechte“ leitet und heute einer der lautesten Ustascha in Kroatien ist. In einem Interview auf ihrer Website veröffentlicht, sagte Schwarz : "Wenn Ivo Goldstein die Tatsache anerkennt, dass die gesamte hohe Ustascha-Führung familiär mit den Juden verbunden war oder andersweitig mit dem Judentum impregniert war, so beweist dieser Historiker damit dass der Unabhängige Staat Kroatien somit kein antisemitischer Staat war, denn wenn dieser das gewesen wäre, so hätte der Poglavnik Dr. Ante Pavelic als erstes seine eigene Frau, eine geborene Lovrenčević, deren Mutter eine Jüdin war, als erstes töten oder ins Lager werfen müssen! Stellen sie sich einen Staat vor in dem formell ein Antisemitismus des rassistischen Types herrscht, aber fast die ganze Führung mit Juden verbunden war. Außerdem gab es in Kroatien schon immer Juden die kroatische Patrioten waren. Das ist eine alte Tradition, die von dem osijeker Juden Josip Frank her rührte. In der "Kroatischen Partei des Rechts" gab es neben Juden auch Juden die zum Katholizismus übergetreten sind."

Es ist nicht schwer, aus alldem folgende Schlussfolgerung zu ziehen : die Juden in dem Unabhängigen Staate Kroatien waren nicht nur Opfer, denn in der Ustascha-Bewegung waren nicht nur Kroaten, sondern auch Juden aus Kroatien.

 

UM ES RICHTIG ZU VERSTEHEN : JEDER KROATISCHE JUDE, DER WÄHREND DES UNABHÄNGIGEN STAATES KROATIEN UMGEKOMMEN IST, IST EINE NATIONAL KATASTROPHE DIESER ZEIT!

Ob es allerdings so war wie und die Kommunisten und die umgezogenen Tschetniks von 1945-1990 lehren wollten, kann nach dem heutigen Stand der Dinge mehr als stark bezweifelt werden.

Anbei ein Brief der über den Wunsch von ausländischen Juden spricht dass sie sich im Unabhängigen Staat Kroatien verstecken möchten und in ihm bestätigen dass sie im Kriegsjahr 1943 ohne Probleme Aufenthaltsgenehmigungen im Unabhängigen Staat Kroatien bekämen.

 

 

In Bezug auf die kroatischen Rassengesetze sagte Višnja Pavelić, Tochter des Poglavnik Dr. Ante Pavelić auf folgenden Fragen :

>>> Wie erklären sie die Rassengesetze im Unabhängigen Staat Kroatien?

Višnja Pavelić : "In diesen schwierigen Zeiten musste der Poglavnik einige unerwünschte Dinge tun. Er schuf ein Land mit einer Reihe von Problemen und Unzulänglichkeiten, aber die Alternative war gar kein Land zu haben. Deutschland hatte den Unabhängigen Staat Kroatien nicht so einfach anerkannt. Eine der Bedingungen war die Verabschiedung dieser Gesetze. Hinsichtlich der Rassengesetze sollte bekannt sein, dass der Vater alle Möglichkeiten genutzt hat, um diese Gesetze zu umgehen. Immerhin ist meine Mutter Mara eine Jüdin. Dies waren auch die Frauen vieler Ustascha-Funktionäre. Der Vater hatte den Titel des "Ehrenariers" eingeführt, um die Juden vor der Anwendung dieser Gesetze zu schützen. "

>>> Hatten Sie während des Krieges von Jasenovac gehört?

Višnja Pavelić : "Nein, niemals während des Krieges. Ich war die Sekretärin meines Vaters und genoß sein vollstes Vertrauen, aber ich habe nie davon gehört. Mein Vater sprach auch nach dem Krieg nicht viel über Jasenovac. Es könnte unschuldige Opfer im Krieg gegeben haben, aber ich habe mehrere Dokumente vom Roten Kreuz gesehen, die durch das Lager gingen, und die bezeugten, dass dort human vorgegengen war. Obwohl ich Kroatien als junges Mädchen verlassen habe, weiß ich auf der Grundlage ernsthafter Forschung, dass es ein falscher Mythos ist, dass die Zahl der Opfer überwältigend monströs aufgebauscht wurden. Ich entschuldige mich für jede unschuldige Person, die geschädigt wurde, aber es ist unzulässig, dass die Zahlen aus politischen Gründen übertrieben werden müssen. Opfer sind immer zu viel, egal was passiert. "

Schauen wir uns genauer an, wer für das Leiden der Juden im Unabhängigen Staat Kroatien tatsächlich (neben den bereits erwähnten Deutschen und der Deutschen Volksgruppe in Kroatien) verantwortlich war :

 

 

1. DER HOLOKAUST SERBIENS AN DEN JUDEN UND DAS UNTERJUBELN DER OPFERZAHL DEM UNABHÄNGIGEN STAAT KROATIEN :

Der heutige Vorort Belgrads, Zemun, befand sich zur Zeit des Unabhängigen Staates Kroatien auf dessen Territorium und ist hete noch von Serbien okkupiert.

Die SS betrieb dort das Konzentrationslager Staro Sajmište bei Zemun, das sich zwar formell auf dem Gebiet des Unabhängigen Staates Kroatien befand, aber sich unter Kontrolle und in Betrieb der serbischen Regierung von Milan Nedić befand.

Dieses Nazi-Serbien hat dort Juden und ein Teil der Roma aus Belgrad und ganz Serbien vernichtet. Dieses Lager war eins der schlimmsten Lager in Europa. 1942 meldete Nedić Hitler dass Belgrad und ganz Serbien von "Juden gesäubert wurde".

Nachdem die Juden und ein Teil der Roma dort vernichtet wurden, wurde auf dem gleichen Gelände ein weiteres Lager für serbische Antifaschisten formiert.

Sonja Biserko, Präsidentin des Helsinkier Komitees für Menschenrechte, sagt über das serbische Gesetz, den ermordeten Juden ein Gedenkzentrum zu erichten : "Dieses Gesetz ist eine Verfälschung in der Kontinuität der Behauptung dass die Serben eine absolutes Opfer gewesen sind und der Marginalisierung dass das Lager Staro Sajmište jemals der Holokaust Serbiens an den Juden gewesen sei. Zum Zweiten : es ist eine weitere Lüge dass dieses dem Unabhängigen Staat Kroatien angedichtet wird. Das Lager befand sich zwar formell auf dem Gebiet des Unabhängigen Staates Kroatien, war aber unter der Kontrolle und in Betrieb der serbischen Regierung von Milan Nedić. Das wird vollkommen vernachlässigt und Serbien amnestiert sich selbst von der Verantwortung."

Im Lager Staro Sajmište wurden die Juden in Massen erschossen. Es gab einen LKW, die sogenannte „dušegupka“ (Gaswagen), der die späteren Oper einsammelte und vergaste.

Nachdem die Juden und ein Teil der Roma umgebracht wurde wurde das Lager reorganisiert und erweitertund dort wurden die Gegner des Deutschen Reiches interniert, so wie z.B. die Mitglieder der Partisanen oder die der Kommunistischen Partei.

Das Lager fungierte dann als Sammelstelle von wo aus die internierten in andere Lager nach ganz Europa verteilt wurden.

 

Gefangennahme der Juden in Belgrad im April 1941.

Von 16.700 Juden überlebten in Belgrad gerade einmal 1.700 Juden.

Die Rassengesetze wurden bereits im Königreich Jugoslawien im Jahr 1940 eingeführt!

Zwischen 1941 bis 1944 wurden um in Serbien von Serben ca.

80.000 Juden umgebracht.
 

 

 

Der serbische “Dušegupka-kamion ubica”, der Gaswagen fuhr im Jahr 1942 durch Belgrad und sammelte die Juden und auch Partisanen ein.

Keiner von ihnen verlies den serbischen Gaswagen lebend.

In ihm kamen 8.000 Juden und 500 Partisanen um.
 

 

 

Serbische Gendarmen (Polizisten) führen in Šapac im Jahr 1941 Roma zum Erschießen.

 

 

Wie der serbische Antisemitismus in der Öffentlichkeit in Serbien propagiert wurde, zeigen auch dieser anti-jüdische Briefmarkensatz :

 

 

1942 meldete Nedić Hitler dass Belgrad und ganz Serbien von "Juden gesäubert wurde". Daraufhin wurde sogar ein Ersttagsbrief herausgegeben :

 

 

Die serbischen Mythomanen behaupten die Serben wären ein rein antifaschistisches Volk und verheimlichen gerne drei Tatsachen :

A : Das unter dem Namen “Königreich Jugoslawien” bekannte und getarnte Groß-Serbien trat am 25. März 1941 den Achsenmächten bei. Hier ein Bild von Adolf Hitler mit dem serbische Prinz Paul Karađorđević :

 

 

B : Unter dem faschistischen Staatschef Nedić teilte dieser Hitler 1942 stolz mit, Serbien wäre als erstes Land Europas Judenfrei! Nedić kollabierte bis zum Ende des Krieges mit dem III. Reich. Im faschistischen Serbien wurden 80.000 Juden umgebracht und nach dem Krieg wurden diese Opfer dem Unabhängigen Staat Kroatien untergejubelt.

Die Frau des Poglavnik Dr. Ante Pavelić war selber Jüdin. Der Unabhängige Staat Kroatien versuchte mit sogenannten Arierausweisen so viele Juden wie möglich zu retten. Das war aber nicht so einfach, da die SS in Kroatien eigenständig handeln konnte und Juden in kroatische Arbeitslager verfrachten konnte bis diese dann in deutsche Konzentrationslager abtransportiert wurden. Die kroatische Regierung konnte sich diesem nicht widersetzen.

C : Die mörderischen Tschetnikhorden kollaborierten im durch Italien besetzten kroatischen Sandschak mit den italienischen Faschisten, sowie auf der italienischen Seite der “Wiener Linie” im Unabhängigen Staat Kroatien ebenfalls mit den faschistischen Italienern. Die Italiener fürchteten einen starken kroatischen Staat, da sie fürchteten die Kroaten würden die Gebiete, die Ihnen der serbische Außenminister des Königreiches Jugoslawien (aka Groß-Serbiens) geschenkten hatte zurückholen und die italienische Domninanz in der Adria bedrohen. 1943 kapitulierten die Italiener und die von den Italienern besetzten Gebiete im kroatischen Landstrich Dalmatien fielen wieder an den Unabhängigen Staat Kroatien. Die Italiener überließen den serbischen Tschetniks die Waffen, anstatt diese dem Unabhängigen Staat Kroatien zu übergeben.

 

2. WIE DIE JUDEN IM UNABHÄNGIGEN STAAT KROATIEN GERETTET WURDEN :


Die jüdische Historikerin Dr. Eshter Gitman : "Im Unabhängigen Staat Kroatien wurden die Juden gerettet!"

Als amerikanische Historikerin jüdischer Herkunft promovierte sie zum Thema "Rettung von Juden im ehemaligen Jugoslawien", wo sie unglaubliche fünftausend Dokumente aus dieser Zeit in Augenschein nahm. Durch diese Dokumente kam sie zu der Entscheidung dafür die Rehabilitierung von Erzbischoff Stepinac zu kämpfen, da er nach ihrer Meinung alle Eigenschaften eines Heiligen hatte.

"Er rettete Juden, Gruppen und Einzelpersonen", sagte Dr. Eshter Gitman, die Gast im Laudato Fernsehen war, in dem sie viele interessante Dinge vortrug, von denen die Kroaten keine Ahnung haben, weil Goldstein und andere durch ihre verzerrte und falsche Deutung der Geschichte die Kroaten jahrzehntelang als Völkermörder darstellten.

Frau Gitman behauptet jedoch genau das Gegenteil, nämlich den Kroaten die ganze Welt Anerkennung zollen müßte, denn was sie durch das Stöbernn durch die Dokumente fand, wurde in keinem anderen Land gefunden. Dies sind Dokumente, die von gewöhnlichen Menschen während des Unabhängigen Staates Kroatien unterzeichnet wurden, Kroaten, die ihre jüdischen Nachbarn, Freunde, Cousins und Cousinen durch Unterschrift und Schreiben an den Poglavnik Dr. Ante Pavelic retteten.

"Als ich meinen Professoren in Amerika diese Dokumente zeigte, konnten sie es nicht glauben. Diese Dokumente zeigten die Güte der Kroaten und der gewöhnlichen Menschen, die keine Angst hatten, die sogar nicht einmal verstanden, dass ihre Unterschrift ihr Leben kosten könnte.

Trotz der lebensbedrohlichen Tatsache für die Tausenden von gewöhnlichen Menschen, unterschrieben sie, dass sie nicht wollten, dass ihre Nachbarn, Cousins, Freunde, Juden verfolgt werden, und solche Güte ist nirgendwo in der Geschichte verzeichnet", sagte Gitman.

Dr. Eshter Gitman schreibt, dass der Unabhängige Staat Kroatien versuchte, so viele Juden wie möglich zu retten, da ein Teil der Führung des Unabhängigen Staates Kroatien aus einer jüdischen Familie stammte oder mit jüdischen Menschen verheiratet war.

Der Autor des ersten wahren politischen Programms der "Kroatischen Partei des Rechts" war ein Finanzexperte aus Osijek, der Jude Jozo-Josip Frank.

In den Ustaschas gab es genug Juden, und von den 131 Generälen des Unabhängigen Staates Kroatien waren 28 Juden (und sogar 10 Serben).

Es ist unlogisch für den Unabhängigen Staat Kroatien, Rassengesetze gegen die Juden, gegen ihre Regierungsmitglieder, gegen ihre Generäle, gegen ihre Parteiführer, gegen ihre jüdischen Frauen oder ihre jüdischen Familienwurzeln, .... zu erklären.

Die Rassengesetze wurden eindeutig unter Druck des III. Reiches verabschiedet, da diese seitens der Deutschen die Bedingung waren dem kroatischen Staat die Bildung der eigenen Armee zu erlauben. Ohne Armee kann kein Staat existieren, besonders wenn auf dem eigenen Staatsgebiet sich die Reste der zerschlagenen jugoslawischen Armee befanden, den Tschetniks und auch die gerade formierten partisanen bedrohten ebenfalls den kroatischen Staat.

 

3. PARTISANEN, UMGEZOGENE TSCHETNIKS UND EINHEIMISCHE VERRÄTER BESETZEN JÜDISCHE HÄUSER NACH KRIEGSENDE :

Vor allem in Zagreb wurden die ehemaligen jüdischen Häuser und Wohnungen von Besatzern des Unabhängigen Staates Kroatien enteignet : Partisanen, ehemalige serbische Tschetniks und kroatische rote Verräter zogen rechtswidrig in diese Häuser ein.

Während der serbisch-kommunistischen Besatzung Kroatiens von 1945-1990 lebten diese und ihre Kinder und Enkel in ihnen von 1945 bis heute.

 

 

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