Nezavisna Država Hrvatska

Unabhängiger Staat Kroatien - Independent State of Croatia

État indépendant de Croatie - Stato Indipendente di Croazia - Estado Independiente de Croacia


Filatelija Nezavisne Države Hrvatske 1934 - 1994 : Prodaja, razmjena, odkup od kolekcionara za kolekcionare.

Briefmarkenkunde des Unabhängigen Staates Kroatien 1934 - 1994 : Tausch, Verkauf, Ankauf von Sammler an Sammler.

 

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Kroatische Philatelistische Gesellschaften

 

Kroatische Währung Kuna und Banica als Münzen und Banknoten

 

Informationen zum Unabhängigen Staat Kroatien und der Geschichte Kroatiens

 

Kotor :

 

Als Kroatien noch Bestandteil der KuK-Monarchie war, war die Bucht von Kotor ein Teil vom kroatischen Dalmatien.

Die serbische Dominanz im Königreich Jugoslawien versuchte alles um das kroatische Teritorium zu zerstückeln und der ehemals serbische Außenminister und dann der Außenminister des Königreiches Jugoslawien, der Serbe Nikola Paši
ć verschenkte große Teile Dalmatiens an die Italiener. Im Geiste dieser Politik wurde auch die Bucht von Kotor 1929 der Banschaft von Zeta zugesprochen. Davor war sie sogar im Königreich Jugoslawien von 1918-1929 ein Teil von Dalmatien.

Mit der Kapitulation Italiens, die am 8. September 1943 bekannt gegeben wurde, fielen dann auch alle von Italien annektierten Gebiete an den Unabhängigen Staat Kroatien zurück.

Auf Grund eines Gesetzes vom 20. Juni 1944 wurde die Großgespannschaft Dubrava errichtet, die auch die Bucht von Kotor mit dem Ort Sutomore beinhaltete, Gebiete also, die nach der Kapitulation Italiens zunächst von den Deutschen kontrolliert worden waren.

Die Deutschen hatten nach der Kapitulation Italiens in Montenegro eine Militäradministration in Cetinje errichtet. Anfang 1943 wurde eine Regierung Montenegros installiert mit montenegrinischen Nationalisten und Föderalisten.

Gleichzeitig hat der Unabhängige Staat Kroatien Anstrengungen übernommen, das historisch kroatische Gebiet der Bucht von Kotor in den kroatischen Staat zurückzuholen. Ante Bui
ć, der Gespann der Großgespanschaft Dubrava in Dubrovnik verlangte am 23. September 1943 von Zagreb den Anschluss der Bucht von Kotor an Kroatien. Als Antwort schickte das Innenministerium des Unabhängigen Staat Kroatien Ante Buić eine Liste von Männer, die als Bürgermeister in der vorgeschlagen wurden : Gemeinde Kotor Nikola Biskupović oder Ferdo Ribica, Gemeinde Pračanj Gracijo Brguljan, Gemeinde Krtole - Ivo Ivošević, Gemeinde Muo - Gracio Janković, Gemeinde Rišan - Stevan Jovanović, Gemeinde Grbalj - Marko Lazarević, Gemeinde Donja Lastva - Anđelko Marković, Gemeinde Stoliv - Josip Marković, Gemeinde Herceg Novi - der pensionierte Lehrer Miljević, Gemeinde Perast - Josip Montan, Gemeinde Dobrota - Ripo Petričević, Gemeinde Budva - Pavle Slovinić, Gemeinde Tivat - Sime Skanat und für die Gemeinde Lustica - Joso Zambelić. Allerdings wurde Ante Buić die Möglichkeit eingeräumt auch eigene für diese Posten fähige Männer einzusetzen.

Am 24. September forderte auch der Präsident der kroatischen Regierung Nikola Mandi
ć von die kroatischen Streitkräften auf, in der Bucht von Kotor die kroatische Administration zu garantieren.

Die Kroaten in der Bucht von Kotor erwarteten ihre Befreiung und die dortigen Serben bereiteten sich auf Aktionen gegen die bevorstehende Rückführung der Bucht von Kotor in das Gebiet des Unabhängigen Staates Kroatien vor. Es herrschte eine regelrechts Psychose in der Bucht von Kotor.

Professor Mladen Kaštelan schlug deshalb vor, dass in Kotor keine Ustascha-Verbände einrücken, sondern die Marine des Unabhängigen Staates Kroatien.

Ende September und Anfang Oktober 1943 war die Lösung der Kotor-Frage immer noch nicht geklärt. Die Großgespanschaft Dubrava meldete Zagreb dass sich die Administration über die Bucht von Kotor nicht ohne Armee und Polizei durchführen ließe. Auch konnten die Bahnbehörden des Unabhängigen Staates Kroatien ihre Arbeit an der Eisenbahn übernehmen, da sie dort seitens der Deutschen daran gehindert wurden.

Am 5. Oktober kamen Vertreter der Marine des Unabhängigen Staates Kroatien nach Kotor wo sie von der Entscheidung des kommanierenden deutschen Generales in Cetinje erfuhren, dass die Bucht von Kotor aktuell zum Staatsgebiet Montenegros gehören sollte.

Am folgenden Tag, dem 6. Oktober, kamen kroatische Zöllner in die Bucht von Kotor sowie Polizisten aus Mostar, doch die deutschen Militärbehörden verlangten dass sich die Kroaten wieder auf die Grenze zurückziehen, die vor der Kapitulation Italiens bestand.

Die kroatische Regierung verlangte bereits am 5. Oktober vom deutschen Gesandten im Unabhängigen Staat Kroatien Edmund Glaise von Horstenau dass die Bucht von Kotor unter die Kontrolle des Unabhängigen Staates Kroatien gestellt wird. Die deutschen Militärs hatten aber andere Absichten mit der Bucht von Kotor. Da die militärische Situation sich auch für die Deutschen langsam zuspitzte wollte man die Bucht von Kotor ausschließlich unter deutscher Kontrolle halten.

Der Innenminister des Unabhängigen Staates Kroatien, Mladen Lorkovi
ć, schlug in einem Gespräch mit deutschen Militärvertreter vor, dass wenn der Unabhängige Staat Kroatien die vollständige Kontrolle über die gesamte Großgespanntschaft Dubrava erlangt, die deutschen Truppen den Flughafen Grude mitbenutzen können. Im Bezug auf die Bucht von Kotor legte er den historischen Anspruch des Unabhängigen Staates Kroatiens dar, da die Bucht von Kotor in der Kuk-Monarchie ein Teil Dalmatiens war. Die kroatische Seite erkannte aber die Notwendigkeit der deutschen Truppen in der Bucht von Kotor an, sowie auch die deutsche Administration, solange die endgültige Frage über das Schicksal der Bucht von Kotor zwischen dem Unabhängigen Staat Kroatien und dem Deutschen Reich nicht geklärt ist.

Am 21. Oktober 1943 erlässt Minister Mladen Lorkovi
ć eine Anordnung in der zu ersehen ist dass in das Gebiet der Großgespannschaft Dubrava die befreiten Teile der Gemeinde Konavle, bzw. Gruda sowie der Bezirk Kotor und due Stadt Kotor sowie die Stadt Herceg Novi.

Der deutsche Gesandte im Unabhängigen Staat Kroatien Edmund Glaise von Horstenau bestätigte am 3. Dezember 1943 Minister Lorkovi
ć die Notwendigkeit der deutschen Truppen in der Bucht von Kotor und bestätigte allerdings auch den Anspruch des Unabhängigen Staates Kroatien auf das Gebiet der Bucht von Kotor.

Am 6. Dezember 1943 verlangt der Ustascha-Stab in Dubrovnik, dass sich der Ort Grude, welcher ausschließlich von kroaten bewohnt war, sofort von der Gemeinde Kotor abtrennt und dem Unabhängigen Staat Kroatien anschließt, doch bekamen die dortigen deutschen Truppen von dem deutschen Gesandten im Unabhängigen Staat Kroatien Edmund Glaise von Horstenau keinerlei Instruktionen bekam.

Die Deutschen setzten als Bürgermeister Niko Vuki
ć ein, der ein guter Kroate war aber am 25. März 1944 umgebracht wurde, vermutlich von serbischen Tschetniks. In Grude gab es dennoch 5-6 kroatische Polizisten.

Endlich äußerten sich auch die deutschen Militärbehörden. Am 26. April 1944 übergab die Deutsche Wehrmacht den Teil von Konavale, den sie bis dahin unter ihrer Kontrolle hatte, dem Unabhängigen Staat Kroatien und nach Grude rückte kroatisches Militär ein.

Wegen der katastrophalen Versorgungslage in der Bucht von Kotor, kümmerte sich der Unabhängige Staat Kroatien um die dortige Hungerkatastrophe und schicke Bahnwaggon voller Bohnen und Weizen nach Kotor und nach Herceg Novi. Insgesamt wurden Lebensmittellieferungen von 3 Millionen Kuna innerhalb weniger Tage geliefert.

Die Bevölkerung war dankbar um die Sorge des Unabhängigen Staates Kroatiens und alle Nationalitäten erwarteten daraufhin den baldigen Anschluss an den Unabhängigen Staat Kroatien, der ihre Hungersnot stillte und ihre Lebenssituation deutlich verbesserte. Die Kroaten setzten durch, dass die Verteilung der Lebensmittel von Kroaten durchgeführt wurde, damit die serbische Propaganda ins Leere lief, dass diese Hilfslieferungen aus Serbien kämen.

Die Deutschen behielten sich aus strategischen Überlegungen vor, die Kontrolle über den Sandschak und die Bucht von Kotor solange zu behalten, bis der Krieg ein positives Ende für die Achsenmächte nehmen würde.

Da es dazu nicht kam, verblieb die Bucht von Kotor als historische kroatisches Gebiet bis heute in einem fremden Land, welches sich Montenegro nennt.

Aber auch das Montenegro gründet sich auf dem historisch kroatischen Land Duklja (Diokletien) und dank der Genetik weiss mann dass die Montenegriner bis zur Stadt Ulcinj kroatische Genetik besitzen.

 

0,50 Lira auf 10 Cent, schwärzlichbraun.
Michel-Katalog : Deutsche Militärverwaltung Kotor.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : 1.
Auflage : 5.000 Sätze.

1 Lira auf 25 Cent,
schwarzgrün.
Michel-Katalog : Deutsche Militärverwaltung Kotor.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : 2.
Auflage : 5.000 Sätze.

1,50 Lira auf 50 Cent,
schwarzviolett.
Michel-Katalog : Deutsche Militärverwaltung Kotor.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : 3.
Auflage : 5.000 Sätze.

3 Lira auf 30 Cent,
schwarzviolett.
Michel-Katalog : Deutsche Militärverwaltung Kotor.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : 4.
Auflage : 5.000 Sätze.

 

 

 

 

 

 

4 Lira auf 20 Cent,
rot.
Michel-Katalog : Deutsche Militärverwaltung Kotor.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : 5.
Auflage : 5.000 Sätze.

10 Lira auf 20 Cent,
rot.
Michel-Katalog : Deutsche Militärverwaltung Kotor.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : 6.
Auflage : 5.000 Sätze.

 

 

 

 

 

 

0,10 Reichsmark auf 3 Dinar, lebhaftbraunrot.
Michel-Katalog : Nominale und Boka Kotorska.
Ausgabetag : 16. September 1944.
Michel-Nr. : 7.
Auflage : 50.000 Sätze.

0,15 Reichsmark auf 3 Dinar, lebhaftbraunrot.
Michel-Katalog : Nominale und Boka Kotorska.
Ausgabetag : 16. September 1944.
Michel-Nr. : 8.
Auflage : 50.000 Sätze.

0,25 Reichsmark auf 4 Dinar, dunkelultramarin.
Michel-Katalog : Nominale und Boka Kotorska.
Ausgabetag : 16. September 1944.
Michel-Nr. : 9.
Auflage : 50.000 Sätze.

0,50 Reichsmark auf 4 Dinar, dunkelultramarin.
Michel-Katalog : Nominale und Boka Kotorska.
Ausgabetag : 16. September 1944.
Michel-Nr. : 10.
Auflage : 50.000 Sätze.

 

 

 

 

10 Pfennig.
Landkarte der Bucht von Kotor.
Nicht ausgegeben.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : I.

15 Pfennig.
Schäferin beim Spinnen.
Nicht ausgegeben.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : II.

25 Pfennig.
Njegos-Kapelle auf dem Lovcen.
Nicht ausgegeben.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : III.

50 Pfennig.
Nationalgardist.
Nicht ausgegeben.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : IV.

 

 

 

 

 

 

60 Pfennig.
Tryphon Katedrale, Kotor
Nicht ausgegeben.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : V.

80 Pfennig.
Winzerin mit Früchtekorb
Nicht ausgegeben.
Ausgabe : Januar 1944.
Michel-Nr. : VI.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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